Fragen und Antworten

Achtsam und bewusst leben mit Sensory Awareness

Ein Interview

Was bedeutet Achtsamkeit? Und was bedeutet Sensory Awareness?

Achtsamkeit ist ein mittlerweile häufig gebrauchter Begriff, und wie immer, wenn Begriffe in den Vordergrund treten, erfahren sie leicht eine Verwässerung. So bedeutet Achtsamkeit nicht einfach nur ‚aufpassen‘ oder ‚vorsichtig sein‘. Die mit Achtsamkeit einhergehende Haltung hat eine weit zurückliegende Geschichte, die einerseits in der östlichen Welt, im Buddhismus gründet und andererseits bei Mystikern aller Zeiten. Diese Haltung umfasst eine besondere Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand. Sie bezieht sich sowohl auf den Körper, auf Gefühle und Empfindungen, auf den Geist wie auch auf die äußeren Dinge. Im Englischen gibt es dafür den Begriff mindfulness.

Sensory awareness (klein geschrieben) bezeichnet zunächst mal einen geläufigen sprachlichen Ausdruck, der übersetzt etwa ‚Gewahrsein durch die Sinne‘ bedeutet. Meine erste Lehrerin, Charlotte Selver, übernahm diesen Ausdruck (nun groß geschrieben) für ihre Arbeit, nachdem sie 1938 in die USA emigriert war, dort zu arbeiten begann und schnell Zuspruch fand. Ursprünglich gab es für die Arbeit keinen Namen, denn Elsa Gindler, die die Arbeit im Berlin der Zwanziger Jahre entwickelte, wollte auf keinen Fall, dass sie zu einer Methode wird.

Der Ausdruck betont die Tatsache, dass alle unsere Wahrnehmungen nur möglich sind, indem wir über einen leib-seelischen Organismus verfügen, der uns mittels seiner Sinnesfähigkeiten Auskunft über seinen Zustand geben kann. Ohne diese uns innewohnende Fähigkeit zur Sinneswahrnehmung besäßen wir keine Grundlage für eine Haltung von Achtsamkeit. Kleinkinder sind mit dieser Fähigkeit in reichem Maße ausgestattet, sie schwächt sich ab oder verliert sich im Heranwachsen durch die Formung in Erziehung, Bildungswesen und Beruf sowie einer damit einhergehenden Herausbildung und Betonung des Verstandes. Sensory Awareness dient der Wiederbelebung dieser eingeborenen Fähigkeit als einer Grundlage zur Entfaltung unseres menschlichen Potenzials.

Woher kommt diese Arbeit?

Entwickelt wurde sie, wie gerade schon erwähnt, von Elsa Gindler (1895 – 1967) zu Beginn der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Berlin. Elsa Gindler war Gymnastik-Lehrerin, sie war bis zu dessen erzwungener Schliessung durch das Nationalsozialistische Regime im Vorstand des Deutschen Gymnastikbundes.

Als kulturellen Kontext müssen wir uns eine intensive Aufbruchszeit vor dem ersten Weltkrieg, in der z.B. Psychoana- lyse, Atemarbeit, spirituelle Lehren bekannt wurden, dann den Aufbruch in den 1. Weltkrieg, seine traumatische Wirkung auf die Menschen und die darauf folgenden politischen und wirtschaftlichen Um- und Einbrüche denken. Es war die Zeit einer verbreiteten Lebensreform-Bewegung, die sich unter anderem auf Ernährung, Körperkultur und Pädagogik erstreckte. In der Kunst zeichnete sich ein neues Weltverständnis ab. Elsa Gindler erkannte sehr bald, dass Gymnastik, die damals in verschiedenen Ansätzen weit verbreitet war, den Menschen nicht in dem helfen konnte, was das alltägliche, praktische Leben von ihnen verlangte. Was uns heute geläufige Erscheinung ist, gab es in Berlin auch damals schon, nämlich, dass viele Menschen sich vom Leben überfordert, vom äußeren Geschehen bestimmt fühlten, mit ihren körperlichen, seelischen und geistigen Kräften aus der Balance gerieten.

Elsa Gindlers Ziel war, zu einer wachen Beziehung zu den ordnenden und regenerierenden Prozessen des eigenen Körpers zu gelangen, indem eine bewusste Empfindung seines jeweiligen Zustandes gesucht wurde. Mitte der Zwanziger Jahre begegnete sie Heinrich Jacoby (1889 – 1964), der Musik studiert hatte, sich mit (Reform-)Pädagogik, Psychologie, Kunst und Rhythmus auseinandersetzte, in Hellerau tätig war und engen Kontakt zum Bauhaus hatte, wo er das Interesse von Moholy-Nagy, Gropius und Kandinsky erweckte. Jacoby setzte sich insbesondere mit dem Einfluß des Verhaltens auf die Qualität der Eindrücke und der Leistungen des Menschen auseinander. Die Ansätze Gindlers und Jacobys befruchteten sich gegenseitig, Sie arbeiteten bis zu Elsa Gindlers Tod regelmäßig zusammen, soweit es die Umstände zuließen. Heinrich Jacoby war jüdischer Herkunft und mußte in die Schweiz emigrieren, wo er nur unter größten Schwierigkeiten weiterarbeiten konnte.

Eine von Elsa Gindlers Schülerinnen war die bereits erwähnte Charlotte Selver (1901 – 2003). Sie mußte ebenfalls emigrieren, ging 1938 in die USA und begegnete dort Menschen wie dem Psychiater Erich Fromm, den Psychothera- peuten Fritz Perls, Ida Rolf und Ruth Cohn, dem Zen-Philosophen Alan Watts, dem Zen-Mönch Suzuki Roshi, die alle in dem, was sie tat, eine essentielle Anregung für ihre eigene Arbeit sahen. Mit der Gründung des Esalen-Institutes in Kalifornien, der Geburtsstätte des sogenannten Human-Potential-Movement – das war in den 60ern – begann sie, dort Kurse anzubieten. Sie nannte ihre Arbeit „Sensory Awareness“.

Obwohl es die Arbeit schon lange gibt, scheint sie eher ein Geheimtipp zu sein?

Ein wesentlicher Grund ist, dass die Entwicklerin dieser Arbeit, Elsa Gindler, keine Methode daraus machen wollte und es folglich auch keine Ausbildung und keinen Markennamen gab, die zu einer gezielten Verbreitung der Arbeit hätte führen können. Auch Heinrich Jacoby, mit dem sie eng zusammenarbeitete, war der gleichen Ansicht. Die Arbeit ist keine Therapie, wenngleich sie oft therapeutische Wirkung entfaltet, und sie umfasst, wenn man es genau nimmt, die gesamte Lebensführung eines Menschen in allen ihren Zusammenhängen. Damit befindet sie sich außerhalb gängiger Kategorien, weder ist sie weltanschaulich gefärbte Körperlehre noch therapeutische Methode.

Und dann spielt sicherlich für den relativ geringen Bekanntheitsgrad eine Rolle, dass die bei uns verbreiteten Formen körperlichen Trainings, einschließlich der östlichen körperorientierten Lehren, wie zum Beispiel Yoga und Thai Chi, mit festen Übungen und Abfolgen gearbeitet wird. Man vollzieht in diesen Disziplinen unter Anleitung etwas Vorgegebenes nach, das auch im individuellen Vollzug letztlich noch von einer an bestimmten Zwecken orientierten Methode bestimmt bleibt. Das entspricht unserer gewohnten westlichen Vorgehensweise, wie wir sie überall lernen und prakti- zieren. Speziell die östlichen Lehren bringen den Reiz eines uns fremden spiritiuellen Hintergrundes mit, sie kennen aber das für uns im Westen bestimmende, im Christentum gegründete Verständnis von persönlicher Entwicklung und Individuation nicht; der einzelne hat dort keine besondere Bedeutung. Viele westliche Methoden tragen dagegen im Kern immer noch die Leitidee des Körpertrainings in sich, das Elsa Gindler schon vor hundert Jahren als unzulänglich erkannte.

Sensory Awareness gründet essentiell auf unserer in eine Ganzheit des Kosmos eingebundenen biologischen Grundausstattung, auf den Naturgesetzen, auf unserer Menschennatur, wie wir sie durch Wachheit und Achtsamkeit forschend beobachten können. Der Mensch wird als ein Wesen aufgefasst, „das grundsätzlich mit allen für eine erfolgreiche Bewältigung des Lebens notwendigen Anlagen und Fähigkeiten ausgestattet ist.“ (Kurt Lewin)

Von Anfang an beruht die Arbeit auf der neuerdings durch neuro-biologische Forschung bestätigten Erkenntnis, dass Menschen ein Leben lang lern- und entwicklungsfähig sind. Das war bereits zentrale Grundannahme und Ausgangs- punkt der an Fragen der menschlichen Fähigkeitsentwicklung orientierten Arbeit Heinrich Jacobys.

Um auf die Frage zurückzukommen: Es gibt eine gewissermaßen verdeckte, sehr weitgespannte Verbreitung der Arbeit. Sie  wurde durch viele Teilnehmerinnen von Elsa Gindlers Kursen in deren jeweilige Bewegungsarbeit, in ihre physio- therapeutische oder (körper-) psychotherapeutische Arbeit integriert und weit über Deutschland hinaus wirksam. Gindler-SchülerInnen haben die Arbeit unter anderem nach Frankreich, Israel, England, Ungarn, Amerika getragen. Von der Arbeit Charlotte Selver’s ausgehend, haben so gut wie alle modernen Körperarbeiten und Körperpsychotherapien Elemente aus Sensory Awareness integriert, allen voran die Gestalt- und die Körperverhaltenstherapie. Die bei uns in Kliniken häufig angewandte Konzentrative Bewegungstherapie fußt unmittelbar auf der Arbeit Elsa Gindlers.

 

Was ist es, das Menschen zu dieser Arbeit hinzieht?

Bereits zu Elsa Gindlers Zeit gab es in der pulsierenden Weltstadt Berlin zunehmend Phänomene, wie sie vermehrt durch die vielfältigen negativen Auswirkungen unserer heutigen Lebensweise selbst auf dem Land hervorgerufen werden: Probleme mit dem Körper, mit der Gesundheit, Ernährungsprobleme sowie vielfältiger, oft nicht genau identifizierbarer Stress. Inzwischen hat dies in einer Weise zugenommen, dass aufgrund unserer beschleunigten und verdichteten Lebensweise beinahe ein Drittel der deutschen Bevölkerung innerhalb eines Jahres an einer diagnosti- zierbaren psychischen Störung leidet. Der Stressfaktor unseres Lebens ist dramatisch hoch, und die Menschen suchen nach Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken. Wie Gindler und Jacoby herausfanden (wobei sie nicht die ersten waren), und was heute verbreitetes und gesichertes Wissen ist, beruhen die allermeisten Beschwerden auf innerem wie äußerem unzweckmäßigem Verhalten.  Und hier kommt eine uralte Weisheit aus den spirituellen Lehren der Welt ins Spiel: Die Verhältnisse verändern sich nur dann, wenn wir uns selbst verändern.

Lange bevor eine buddhistische Welle in den USA sich ausbreitete, Jahrzehnte bevor in Europa die Achtsamkeitsmedi- tation durch Thich Nhat Hanh verbreitet wurde, hatten Schlüsselfiguren der Köper- und Psychotherapie (u.a. Erich Fromm, Ruth Cohn, Fritz Perls) bereits Charlotte Selver kennengelernt und ihre Arbeit zu integrieren begonnen. Anders als zu Gindlers und auch noch Selvers Zeiten, ist heute wissenschaftlich belegt, dass Achtsamkeitsarbeit eine wesent- liche Wirkung für die Verminderung von Stress sowie für die Heilungschancen von Depressionen, aber auch von manchen Krankheiten und Traumata oder für die Milderung schwerer Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates hat.

Die mittlerweile durch wissenschaftliche Forschung erfolgte ‚offizielle‘ Bestätigung dessen, was aus der Erfahrung immer schon bekannt war, bestätigt heute eine Praxis, die von den ihr folgenden zunächst ein Umdenken verlangt – vom Objekt zum Subjekt ihres Wohlergehens oder ihrer Heilung zu werden, von der Abhängigkeit von anderen zur Freiheit der eigenen Wahrnehmung und Verantwortung! Immer mehr Menschen, suchen nach einer mehr selbstbe- stimmten Lebensform. Das mit einer achtsamen Haltung verbundene Sich-selbst-Begegnen ist dafür eine Bedingung.

Andere finden zu der Arbeit aus dem Motiv, ihren Körper bzw. sich selbst als eine Einheit von Körper, Geist und Seele auf eine meditative Weise besser kennenlernen zu wollen. Schauspieler, Tänzer und Musiker wissen die Arbeit zu schätzen, weil sie ihnen eine Erweiterung ihrer Sinnes- und Bewegungsfähigkeiten vermitteln kann, mehr Feinfühligkeit und Bewusstheit für ihr Instrument wie für ihre Kunst,.

Warum Experimente und nicht Übungen?

Das unser Leben bestimmende mechanistische Denken, mit dem wir z.B. den Körper wie in der Schulmedizin noch immer vorherrschend als eine Art Maschine betrachten, führt ständig zu neuen Leiden. Ich glaube daher, ein not-wendiger Entwicklungsschritt muss sein, eine Haltung zu gewinnen, die eher fragend als wissend dem Leben begegnet – die einen achtsamen und bewussten Umgang mit den Dingen, mit den Menschen, mit der Erde, mit uns selbst sucht. Immer mehr Menschen spüren, dass ihr Organismus ein komplexes, geheimnisvolles Lebewesen ist, dass Pflanzen, Tiere, Menschen, die Elemente der Erde einen lebendiger Organismus bilden, dass all diese mehr Aufmerk- samkeit, ja Mitgefühl brauchen, und dass sie uns etwas mitzuteilen haben. Wobei wir selbst stets die allererste Adresse sind: alles, was wir denken und tun, ist durch die Wahrnehmung unserer Sinnesvermögen bestimmt. An der Stelle setzt Sensory Awareness an.

Wenn wir üben – was in anderen Zusammenhängen sehr nötig und hilfreich ist! – dann tun wir etwas zweckgerichtet, wir wollen ein bestimmtes Ziel erreichen, gewöhnlich, weil wir uns davon einen praktischen Lebensvorteil versprechen, der irgendwie verwertbar ist im Zusammenhang mit dem, was wir letztlich jeweils für „gut“, für Erfolg oder gar Lebens- glück halten. Da fangen wir sehr schnell an, uns an äußeren Maßstäben zu messen und geraten in Anstrengung: wir wollen es richtig machen, wollen es beherrschen, und es soll schnell gehen, die nächste Aufgabe wartet bereits. Wir haben ein Zuviel an äußerem und innerem Druck, und zu wenig Raum für Reifungsprozesse.

Wer Achtsamkeit und Gewahrsein praktiziert, entwickelt mit der Zeit innere Stille, die Geduld, etwas reifen zu lassen, den Wunsch, sich in seinen Möglichkeiten als ein Wesen von Körper, Geist und Seele besser kennen zu lernen und nicht zuletzt: Hingabe an das Leben und Liebe zu sich selbst.

In Sensory Awareness suchen wir Situationen des Entdeckens und Forschens, so wie kleine Kinder mit nicht nach- lassendem Interesse und grosser Freude am Entdecken sind – sofern man sie lässt und nicht stört. Wenn wir unser Verhalten erkunden, ermächtigen wir uns selbst, das bedeutet, wir gründen uns auf den ureigenen Empfindungen und Wahrnehmungen unseres Organismus und gewinnen einen unbefangeneren, geerdeteren Zugang zum Leben. Die daraus gewonnene Erkenntnis befähigt uns, unser Leben zunehmend mit wachem Bewusstsein und im Vertrauen in uns selbst zu führen. Für mich ist das ein wesentlicher und ergänzender Aspekt von dem, was man früher einmal in einem essentiellen Sinn „Mündigkeit“ nannte: fähig, mit Bewusstheit und Verantwortung im Leben zu sein.

Sensory Awareness, eine Haltung der prinzipiellen Offenheit?

Ja, weil das Leben prinzipiell offen ist, alles ist in ständiger Bewegung und Wandlung, das ist eines der Grundgesetze des Lebens. Wir versuchen aber immer wieder, dagegen anzukämpfen, weil ein Teil unserer menschlichen Natur die Gewohnheit des Vertrauten liebt, vor allem aber, weil wir unsere eingeborene Fähigkeit zur Selbstregulation vergessen bzw. mit Konzepten und Vorstellungen verdrängt haben.

In einer Welt, die sich so schnell verändert, wie es in den letzten Jahrzehnten geschieht, wo wir unser Denken, Fühlen und Wollen kaum noch in Übereinstimmung bringen, wo unsere Sinne von immer neuen Herausforderungen verwirrt werden, ist es geradezu existentiell notwendig, sich darin zu üben, in der Gegenwart, im Jetzt zu sein: so wach zu werden, dass wir den Erfordernissen sich schnell verändernder Situationen begegnen können, ohne mehr oder weniger durch das Leben zu schlingern und vorwiegend aus der Not mangelnder Werte und Selbst-Kenntnis irgendwie zu reagieren.

Mit Sensory Awareness können wir lernen, uns mehr auf uns selbst zu verlassen. In dem Maße, wie uns das gelingt, gewinnen wir an persönlicher Freiheit und müssen weniger Ängste haben. In Sensory Awareness finden wir uns immer wieder in solchen kleinen Momenten, in denen wir dem ein Stückchen näher kommen können.

Deshalb suchen wir die Offenheit einer probierenden, experimentellen Haltung, in der die natürliche Weisheit des Lebens, die in jedem Menschen angelegt ist, sich von der Schicht angelernter Denkmuster, Vorstellungen und Verhaltensweisen mehr und mehr lösen und zu befreiender Wirkung kommen kann.

In welcher Form bieten Sie die Arbeit an? Wenn es eine so individuelle Arbeit ist, kann man sie dann in Gruppen ausüben?

Ja, gerade in Gruppen. Die Atmosphäre in der Gruppe wirkt sehr förderlich, man folgt dem Experiment, das der Leiter vorschlägt, auf seine eigene Weise. Man ist aber nicht allein mit seinen Erfahrungen, in Partnerarbeit und Austausch- runden erfährt man, welche Vielfalt an Erfahrungen möglich ist und dass die eigene auch ihren ganz eigenen, unver- gleichbaren Wert besitzt. Es finden Begegnungen statt, in denen Anteilnahme und Mitgefühl eine Rolle spielen, emotionale Fähigkeiten, die ein wesentlicher Teil unseres Menschseins sind. Und – nicht zu vergessen – man teilt mit anderen nicht nur Erfahrungen, sondern auch die Freude, die diese Arbeit macht!

Die Arbeit in Gruppen bietet eine einzigartige Möglichkeit, sich selbst als eine Einheit wieder neu zu entdecken. Es braucht allerdings Kontinuität, eine Treue zu sich selbst, ohne die die in der Arbeit gemachten Erfahrungen leicht wieder versiegen.

Ich biete Sensory Awareness aber auch als Einzelarbeit an, zum Beispiel für Menschen, die eine bestimmte Behinderung oder Krankheit haben und eine individuelle Begleitung wünschen. Auch ist in manchen Fällen zumindest anfangs eine häufigere Frequenz der Arbeit hilfreich.

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