Wolfgang Mattern

Wolfgang Mattern

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Sensory Awareness lernte ich in einer Lebenskrise kennen und folgte dem Ruf spontan. Ich stieß auf das Buch „Erleben durch die Sinne“ von Charles Brooks, dem Ehemann Charlotte Selver’s, die der Arbeit den Namen gab. Auf Anhieb fühlte ich mich tief berührt, und es fügte sich, dass kurz darauf ein einwöchiger Workshop mit Charlotte Selver in München angeboten wurde.

Ich hatte zwar Erfahrungen mit verschiedenen Körperarbeiten, unter anderem mehrere Jahre Alexanderarbeit, aber von Sensory Awareness fühlte ich mich sofort auf besondere Weise ergriffen. Diese Arbeit war für mich wie eine Meditation in Bewegung. Als ich nach einer Woche intensiven Erlebens in München durch die Stadt ging, hatte ich ein Gefühl zu schweben, die Welt wirkte wie verändert auf mich.

Seither habe ich die Arbeit sieben Jahre bei Charlotte Selver (1901-2003) und weitere elf Jahre bei Seymour Carter (1936-2012), einem ihrer wichtigsten Schüler und Gestalttherapeuten am Esalen-Institut in Kalifornien, studiert.
Von ihm erhielt ich 2006 die Lehrerlaubnis. Nicht nur meinen beiden Lehrern, vor allem auch Elsa Gindler und Heinrich Jacoby gegenüber, auf deren lebenslangen Forschungen die Arbeit gewachsen ist, empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit.

Eine Vielfalt beruflicher Tätigkeiten (vom Technischen über das Kaufmännische, das Pädagogische bis zur (Lebens-) Beratung) und mehrere Wege der Selbsterfahrung haben mich immer weiter dahin geführt, mit und für Menschen in einer Weise zu arbeiten, die ihnen einen wacheren, von mehr Bewusstheit geprägten Zugang zu sich selbst und ihrer Weise im Leben zu sein vermittelt.

In meiner Tätigkeit als Entwicklungsberater, Coach und Seminarleiter, in Biografiearbeit und Persönlichkeitsberatung habe ich, unter anderem in sozialen Einrichtungen, schon früh begonnen, Sensory Awareness immer wieder zu einem Teil meiner Arbeit zu machen und dabei ihre wohltuende Wirkung auf die Menschen erlebt.

 

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